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<pre>Dies zeigte aber auch gleich die große Schwäche der „Reds“ — die Defensive. Obwohl Liverpool in der gesamten Gruppenphase nur sechs Gegentore kassierte — fünf davon in den zwei Spielen gegen Sevilla — sind das gegen einen ebenbürtigen Gegner doch recht viel.  <p> Die vorab nur schwer zu kalkulierenden Wechselwirkungen lassen einen Tipp in diesem Fall als äußerst fehleranfällig erscheinen — wenngleich die benötigte Schützenhilfe der Red Devils doch als ziemlich wahrscheinlich angenommen werden kann.  <p>  Und die Brügger? Die haben vor gerade einmal einer Woche in der Liga gegen Westerlo 5:5-Remis gespielt. <p> Dem Gleichgewicht der Kräfte war es auch geschuldet, dass im Hinspiel zunächst beide Teams zu ihren Chancen kamen; wenngleich Chelsea in der Fremde deutlich defensiver agierte, kreuzten auch die Blues wiederholt gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf. <p>  Bei den erfolgsverwöhnten Ukrainern hängen die Trauben aber freilich höher. Ein Scheitern in der CL-Qualifikation würde den Portugiesen schon früh in Erklärungsnot bringen — erst recht, wenn der Gegner Young Boys Bern heißt.  </pre>


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<pre>Als Ablenkung dürfte den Gastgebern das Duell gegen Monaco dennoch äußerst willkommen sein: Gegen den französischen Vizemeister lassen sich endlich wieder einmal ein paar rein sportliche Schlagzeilen produzieren.  <p> Die Achillesferse des Teams in der letzten Saison war jedoch eindeutig die Defensive. In den sechs CL-Partien (0 Siege, 2 Remis, 4 Niederlagen) setzte es gegen Besiktas Istanbul, den FC Porto und RB Leipzig 16 Gegentore.  <p>  Und: Barcelona ist im Europapokal in 35 von 37 Fällen weitergekommen, wenn sie im Hinspiel auswärts gewonnen haben. Die beiden Male, in denen sie trotz Auswärtssieg noch ausgeschieden sind, waren in den 1980er Jahren. <p> Aufgrund der ansteigenden Form der Römer rechnen die Wettfreunde mit einer klaren Angelegenheit im Stadio Olimpico. <p>  Die anlässlich dieser Niederlage zu beobachtenden Defizite sollten nun eigentlich auch den Leipzigern in die Karten spielen: Gegen gut organisierte Türken stellte sich Porto im Vorwärtsgang als harmlos — und hinten als äußerst anfällig für Konter heraus.  </pre> 


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<pre> Brügge hat keines seiner letzten 16 Spiele in der Königsklasse gewinnen können. Da es in diesem Zeitraum nur zu drei Unentschieden reichte, wurde gegen den BVB schon das 1Match in den Sand gesetzt.  <p> Der Tormann der „Giallorossi“ brachte Facundo Ferreyra, Bernard & Co. durch seine Heldentaten immer wieder zur Weißglut. Erst ein perfekt gegen die Unterkante der Latte gezielter Freistoß von Fred sorgte für den 2:1-Endstand.  <p>  Vor heimischer Kulisse präsentierte sich die Mannschaft in den letzten Wochen lediglich gegen die designierten Absteiger aus Darmstadt und Ingolstadt auf der Höhe, derweil bereits ein ärgerliches 0:1 gegen den SC Freiburg den unlängst erlittenen Schiffbruch gegen die Bayern angekündigt hat. <p>  Dabei hatte sich vor wenigen Tagen auch auf dem nationalen Parkett der erste größere Ausrutscher eingeschlichen: Beim Amateur-Klub aus Deinze blieb dem Club Brügge im Cup-Wettbewerb der Sprung in das Achtelfinale versagt. <p>  Da es der Mannschaft derzeit nicht nur an Selbstvertrauen, sondern zudem an einfachsten Automatismen fehlt, dürfte in den kommenden Wochen schließlich auch gegen die deutlich strukturierter agierenden Teams aus Wolfsburg, Bremen, Köln und Frankfurt kaum etwas zu holen sein.  </pre>


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<pre> Mit Verlaub: Der FC Porto, Galatasaray und Lok Moskau zählen nicht gerade zu den Schwergewichten des europäischen Fußballs und selbst gegen diese taten sich die Schalker in der Gruppenphase sehr schwer.  <p> Zum Weiterkommen müssen die „Blues“ nun entweder das Rückspiel gewinnen oder ein Unentschieden mit zwei oder mehr Toren erreichen. Bei einem 1:1 nach 90 Minuten würde es in die Verlängerung bzw. ins Elfmeterschießen gehen.   <p> Nicht wenige im Lager des FC Schalke dürften es für einen schlechten Scherz gehalten haben, als die Auslosung für das Achtelfinale der Champions League zum zweiten Mal in Folge Real Madrid als Gegner ergab. Viel schwerer hätte man es im ersten K.o-Spiel kaum treffen können, zumal man beim letzten Aufeinandertreffen mit den Spaniern in ein regelrechtes Desaster geschlittert war. <p>  Mit einer glatten 7:0-Gala ließ der deutsche Rekordmeister wissen, dass er in der entscheidenden Phase der Champions League keinerlei Spaß versteht — und auch Porto wischte zwei Jahre darauf mit einem souveränen 4:0 alle Viertelfinal-Träume der Schweizer kompromisslos vom Tisch.  <p> Dieser Umstand sowie die statistischen Daten lassen darauf schließen, dass es für Nikosia trotz der aktuellen Dortmunder Schwächephäse verdammt schwierig werden dürfte, im Signal Iduuna Park zu punkten.  </pre>


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<pre> Im Achtelfinale trafen sie auf Schachtar Donezk, die im Hinspiel erst in der zweiten Halbzeit ins Match fanden und nur durch einen Freistoßtreffer das Ergebnis auf 2:1 drehen konnten.  <p> Dass es in der französischen Liga in der vergangenen Saison dennoch zum zweiten Platz reichte, ist vor allem den 33 geschossenen Toren (von insgesamt 85 Treffern) von Falcao (18 Tore) & Rony Lopes (15 Tore) zu verdanken.  <p>  Während der Abstieg für die mittlerweile als Schlusslicht geführten Gäste aus der Landeshauptstadt, aufgrund des kaum wettbewerbsfähig besetzten Kaders, bereits jetzt beinahe unausweichlich scheint, wurden die Wölfe von der jüngsten Klatsche in der Allianz Arena in eine Schockstarre versetzt. Umso mehr bietet sich der dankbar anmutende Gegner nunmehr zum ausgiebigen Lecken der Wunden an — wenngleich die letzten Duelle gegen die 96er alles andere als wunschgemäß verlaufen sind. <p>  Rechnen wir die letzten drei Spielzeiten in der Champions League zusammen, holten Lewandowski und Co. 20 Siege und schossen 73 Tore. In 14 der 22 Spiele gab es mindestens drei Treffer. Alle Werte sind nicht zu toppen!  <p> Dortmund schaffte es in dieser Saison dann noch bis ins Halbfinale, wo dann jedoch gegen Inter Mailand Endstation war.  </pre>


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